Abgeschlossene Projekte (Auswahl)

Recherche FP7

Für die Universität Bergen in Norwegen führt die GE-F-A-S derzeit Recherchen nach potentiellen Partnern für zukünftige Kooperationen im Forschungsrahmenprogramm “FP7 Health Projects” durch. Wir suchen gezielt nach Koordinatoren von transdisziplinären Projekten, die für eine Evaluation nach dem Bergen Modell for Collaborative Functioning (BMCF) geeignet sind.

BMCF erleichtert Koordinatoren in großen, transdisziplinären Projekten ihre Aufgaben und sorgt gleichzeitig für einen größeren Zusammenhalt unter den Projektpartnern.

Pretest der Broschüre “Kinder stark machen im Sportverein“

Im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben wir im Sommer 2012 im Rahmen der Initiative “Kinder stark machen“einen Pretest für eine Informationsbroschüre „Kinder stark machen im Sportverein“ durchgeführt. Es ging darum, die Akzeptanz und Wirkung der Informationsbroschüre bei der Zielgruppe (Betreuer aus Sportvereinen) zu optimieren.

Betriebsbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung

Die Sicherung des Qualifikationsbedarfs wird, angesichts des zukünftigen Fachkräftemangels, in verschiedenen Beschäftigungsfeldern ein immer wichtigeres Thema für die deutsche Wirtschaft. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) will daher eine empirische Bestandsaufnahme und Analyse des Qualifikationsbedarfs und vorherrschender Qualifikationsstrategien in deutschen Betrieben vornehmen. Dazu werden zufällig ausgewählte Betriebe in Branchen mit Beschäftigungszuwachs befragt.

 PROTECT - Projekt

In diesem europäischen Projekt gingen die Beteiligten der Frage nach, inwiefern Warnhinweise und andere Informationen auf alkoholischen Getränken protektiv bei den Alkoholkonsumenten – insbesondere den jugendlichen KonsumentInnen – wirken. Darüber hinaus wurden Aktivitäten hinsichtlich der Einführung von Warnhinweisen sowohl auf freiwilliger als auch auf gesetzlicher Basis in einem Bericht zusammengestellt. Die Finanzierung des Projekts erfolgte durch die Europäische Kommission. Es waren Verbraucherschutzorganisationen, Produzenten alkoholischer Getränke, das Direktorat für Verbraucher und Gesundheit sowie Public Health ExpertInnen involviert. Die GEFAS übernahm die Evaluation des Projekts. Die Projektergebnisse sind auf der PROTECT Internetseite (http://protect-project.eu) verfügbar.

Fokusgruppenstudie zur Tabakprävention an nordrhein-westfälischen Schulen

In der Fokusgruppenstudie sollten Lehrerinnen und Lehrer aus nordrhein-westfälischen Schulen, verschiedener Schulformen, ihre Erfahrungen und Vorstellungen zum gegenwärtigen Umgang mit dem Thema Tabakprävention an Schulen austauschen. Aus den Gruppendiskussionen sollen Empfehlungen bzw. Praxismodelle für die künftige Arbeit der Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ herausgearbeitet werden. Die Studie beantwortet die folgenden Fragestellungen: Welche fördernden und hemmenden Faktoren betreffen gegenwärtig die Tabakprävention an nordrhein-westfälischen Schulen? Welche Bedarfe und Bedürfnisse gibt es an nordrhein-westfälischen Schulen zum Thema Rauchen? Welche Erfahrungen („Good Practice“) gibt es bezüglich der Tabakprävention und der Umsetzung des Rauchverbots an den Schulen? Wie können Schulen mit dem Tabakkonsum bei Lehrerinnen und Lehrern umgehen?

AOK Familienstudie 2010

In Zusammenarbeit mit: Prof. Dr. Klaus Hurrelmann (Hertie School of Governance, Berlin), Prof. Dr.Ulrike Ravens-Sieberer (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) Auf der Basis der AOK-Stern-Studie „Was fördert das gesunde Aufwachsen von Kindern in der Familie?“, sollte die AOK Familienstudie einen innovativen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit in Familien sein. Eltern tragen die entscheidende Verantwortung für die Erziehung des gesellschaftlichen Nachwuchses. Die Übernahme der Rolle von Eltern ist in modernen Gesellschaften sehr komplex geworden, weil vielfältige Anforderungen der Lebensgestaltung miteinander verbunden werden müssen. Besonders anspannend ist für viele Eltern die Verbindung eigene Berufstätigkeit mit der Erziehungstätigkeit. Auch sind durch gestiegene Leistungsansprüche im schulischen Bereich, hohe Belastungen in Familien mit Kindern erkennbar. Die Familie ist die Schlüsselgruppe für die Gestaltung der gesundheitsrelevanten Lebensbedingungen von Kindern. Die Studie untersucht die Belastungen und Ressourcen von Eltern bei der gesunden Erziehung ihrer Kinder. Ziel ist es, den Eltern Hilfen für die gesunde Erziehung ihrer Kinder an die Hand zu geben und dabei auf deren eigene Gesundheit, Belastungen, Ansprüche und Ziele einzugehen. Es geht dabei darum, Eltern in ihrer Verantwortung zu unterstützen. Die Ergebnisse sind empirisch abgesicherte und individuell umsetzbare Möglichkeiten zur Verbesserung der Gesundheit in Familien.